Jedes KI-Modell kann nur eine begrenzte Textmenge gleichzeitig „im Blick” behalten – das ist das Kontextfenster, gemessen in sogenannten Tokens (grob: Wortteilen). Claude Sonnet verarbeitet derzeit bis zu 200.000 Token, was etwa 150.000 Wörtern entspricht. Ältere oder kleinere Modelle haben deutlich engere Grenzen. Sobald ein Text das Kontextfenster überschreitet, „vergisst” das Modell frühere Teile des Gesprächs. Um dieses aktuell (4/2026) häufig noch bestehende Dilemma zu überwinden, hilft sich die Arbeit mit “Kontextankern” – s. Promptbibliothek
